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"Motivations- und Energieschub" im Johannesbad
-Gespräch mit Dipl.-Betriebswirt Walter Meissner
Die Informationstagung für Führungskräfte im Rehabilitationszentrum Johannesbad stand unter dem Arbeitstitel „Leistung erhalten und fördern“. Ziel der Veranstaltung war es, unter anderem nahezubringen, wie eng mentales und physiologisches Wohlbefinden mit Erfolg und Leistung verbunden sind. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Johannes Zwick begrüßte die Führungskräfte, Mitglieder der ostbayerischen Arbeitskreise Controlling und Mittelstand. Sein Vortrag gab Einblick in die Geschäftsfelder, Dienstleistungsbereiche und Kernkompetenzen sowie die Geschichte und Entwicklung der Johannesbad Rehakliniken AG. Vorstandsvorsitzender Dr. Alfred Wöhl stellte Marketing-Strategien und Organisationskonzepte vor. In einem Referat mit praktischen Übungen informierte Chefarzt Dr. Weizhong Sun über Möglichkeiten der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diplom-Psychologe Manfred Baisl sprach zum Thema „Mentale Fitness“, und Ärztlicher Direktor Professor Dr. Steinbach machte „Körperliche Fitness“ mit dem Nachweis zum Thema, wie sich „Bewegung“ auf das Wohlbefinden und die Leistung auswirkt. Diplom-Betriebswirt Walter Meissner, Leiter beider Arbeitskreise, informierte über das Internas, Planungen für 2000 und die Einrichtung einer eigenen Internet-Adresse. Der Kurzeitung Bad Füssing gab  Meissner ein Interview mit dem Kompliment:“ Die Organisation rund um die Veranstaltung war perfekt, wir haben uns im Johannesbad sehr wohl gefühlt.“ Das Gespräch im Wortlaut:
 
Herr Meissner, Sie haben als Leiter der Arbeitskreise Controlling und Mittelstand zu einer Tagung in das Klinikum Johannesbad nach Bad Füssing eingeladen. Sie wollten im Rahmen eines umfassenden Programms mit medizinischen Vorträgen und praktischen Übungen lernen, mit Stress im Alltag umzugehen und Anregungen zu  erhalten, die Lebenseinstellung  evtl. neu zu überdenken. Wurde das Programm diesen hohen Ansprüchen gerecht?

W. Meissner: Unsere Erwartungen an den Arbeitskreistag wurden voll erfüllt. Wir erhielten wertvolle Anregungen und Impulse, künftig mit Belastungssituationen besser umzugehen und unseren von Hektik, Stress, Leistungs- und Erfolgsdruck bestimmten Alltag 

Unter dem Motto "Leistung erhalten und fördern" tagten Geschäftsführer und Führungskräfte aus Handwers-, Industrie- und Handelsunternehmen im Klinikum Johannesbad.
besser zu meistern, aber auch unsere Lebenseinstellung öfter neu zu überdenken und neu zu definieren. Auch in den Vorträgen erhielten wir wertvolle praktische Tipps über die mentalen und physiologischen Zusammenhänge und wie eng unser Wohlbefinden mit Leistung und Erfolg verbunden sind. Beeindruckt waren wir auch von dem hohen Niveau und Qualitätsstand der therapeutischen und medizinischen Einrichtungen. Die Organisation rund um die Veranstaltung war perfekt und wir haben uns im Johannesbad sehr wohl gefühlt.
 
Tagung der Arbeitskreise Controlling und Mittelstand Ostbayern im Klinikum Johannesbad. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Johannes Zwick begrüßte die Führungskräfte und stellte im Einführungsvortrag Management, Struktur und Controlling der Johannesbad Rehakliniken vor.
50 Geschäftsführer und Führungskräfte aus Handwerks-, Industrie- und Handelsunternehmen unterschiedlichster Strukturen, Größen und Branchen, sind Ihrer Einladung ins Johannesbad gefolgt. Waren die vermittelten Möglichkeiten, Methoden, Techniken und Verfahren geeignet, die Manager anzusprechen bzw. zu überzeugen?

W. Meissner: Die fachliche und persönliche Kompetenz der Referenten war beeindruckend und auch die technischen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen waren bestens geeignet, uns die Informationen und Hintergründe verständlich und wirkungsvoll zu vermitteln.

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Johannes Zwick, Vorstandsvorsitzender Dr. Alfred Wöhl, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Manfred Steinbach, der Chefarzt des Deutschen Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin Dr. Weizhong Sun und Dipl.-Psychologe Manfred Baisl, waren Referenten der Tagung. Sie lernten bei Führungen die diagnostischen und therapeutischen Einrichtungen der Rehaklinik Johannesbad kennen. Welche Eindrücke haben Sie insgesamt gewonnen?

W. Meissner: Wie bereits eingangs ausgeführt, waren wir sowohl von den Fachreferaten, den Referenten als auch der Führung durch die verschiedenen Anwendungsbereiche sehr beeindruckt. Dies bezieht sich besonders auf den beeindruckenden Vortrag von Herrn Dr. Zwick zur Geschichte und Entwicklung der Johannesbad AG. Neben Vorführungen und praktischen Übungen lernten die Führungskräfte im Rahmen einer Begehung auch die diagnostischen und therapeutischen Einrichtungen des Klinikums kennen.

Herr Meissner, Sie haben die Arbeitskreise Ostbayern Controlling und Mittelstand 1996 bzw. 1998 ins Leben gerufen und leiten diese bis heute. Was war Ihr Beweggrund?

W. Meissner: Meine Beweggründe waren, für die mittelständischen Unternehmen in unserer Ostbayerischen Region ein Netzwerk und Kommunikationsforum zu schaffen, um sich näher kennen zu lernen, Informationen und Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen sowie an konkreten und aktuellen Problemlösungen zu arbeiten. Auch die bessere gegenseitige Akzeptanz, das Verständnis füreinander und ein besserer Umgang miteinander waren mit Beweggründe. Aber auch neue Geschäftsbeziehungen zueinander zu knüpfen gehören mit zu den Anlässen. Im Netzwerk soll sich jedes Mitglied wohl und aufgehoben fühlen.

Welche Ziele haben die Arbeitskreise?

W. Meissner: Ziel der Arbeitskreise ist, wie bereits festgestellt, Erfahrungen und Informationen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam an aktuellen Themen und Problemlösungen zu arbeiten.

Warum wird Controlling auch für den Mittelstand immer wichtiger?

W. Meissner: Betriebswirtschaftliche Anforderungen sind auch für den Mittelstand immer wichtiger geworden, d. h., durch die erhöhten Anforderungen an mehr Qualität und Kundenorientierung wird es notwendiger denn je, sich auch im Mittelstand verstärkt betriebswirtschaftlicher Instrumente und Werkzeuge zu bedienen. Dies erfordert eine stärkere Kosten/Nutzen- sowie Ziel- und Leistungsorientierung. Auch Instrumente der Unternehmensplanung sowie das Vorhandensein von „Frühwarnsystemen“ wird eine elementare Forderung und „Überlebensstrategie“, so dass Controlling keinesfalls ein Privileg nur der Großunternehmen ist, sondern genauso den Mittelstand durchdringen muss. Dies noch stärker dem Mittelstand bewusst zu machen ist auch eine Aufgabe des Arbeitskreises.

Herr Meissner, eine abschließende Frage: Welche weiteren Informationsmöglichkeiten und Wettbewerbsvorteile haben die Mitglieder der Arbeitskreise Mittelstand und Controlling Ostbayern?

W. Meissner: Durch den ständigen Erfahrungsaustausch, die Bearbeitung von aktuellen Themen und Problemlösungen wird den Unternehmen auch ständig bewusst gemacht, dass nur der zu den Gewinnern gehören wird, der sich ständig den neuen Herausforderungen stellt. Das Netzwerk der Arbeitskreise bietet dazu ständig Hilfestellung. Interessierte Unternehmen, die gern bei uns mitarbeiten wollen, sind herzlich dazu eingeladen und können sich unverbindlich bei mir melden und Informationen einholen.

Herr Meissner, herzlichen Dank für das Interview.
 

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